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PRO VELO Valais/Wallis

PRO VELO Valais/Wallis

L'association de promotion du cyclisme valaisan

Aktuelle Seite: Start / Archiv für Politik

Politik

Walliser Velo-Initiative

5 März 2021

Die Idee schwebte dem Komitee schon länger vor und nun ist sie Wirklichkeit geworden: PRO VELO Valais Wallis startet eine kantonale Velo-Initiative.

Trotz der Zunahme des Radverkehrs kann die Entwicklung der Infrastruktur nur schwer Schritt halten und verläuft sehr langsam. Diese Beobachtung hat uns daher veranlasst, eine Initiative zu starten, die die Erarbeitung eines Gesetzes für den Radverkehr fordert. Dieses Gesetz hat folgende Ziele:

  • die Förderung und Entwicklung des täglichen Veloverkehrs,
  • die Umsetzung einer kantonalen Strategie, die unter anderem darauf abzielt, den Modalanteil der Velofahrten deutlich zu erhöhen,
  • die Schaffung eines kantonalen Netzes von Velowegen.

«Viele Pendler wählen das Velo als Transportmittel um zur Arbeit, zum Einkaufen oder zu ihren Freizeitaktivitäten zu fahren», sagt Cédric Montangero, Präsident von Pro Velo Wallis. Daher ist es wichtig, dass der Veloverkehr besser in die verschiedenen anderen Formen der Mobilität integriert wird. 

Unsere Medienmitteilung finden Sie unten. 

MedienmitteilungHerunterladen

Debons Guérin

Velo-Petition

4 März 2021

Photo : ATE

Foto : VCS

Ab dem 21. März ist für den Transport Ihres Fahrrads in den InterCity-Zügen am Wochenende eine Reservierung erforderlich. Dadurch wird die Bahnfahrt mit dem Fahrrad teurer und komplizierter.

Trotz einiger erfreulicher Versprechungen der SBB geht diese Maßnahme in die falsche Richtung. Als Reaktion darauf fordern PRO VELO Schweiz und andere Verbände in einer Petition an die SBB und den Bundesrat nachhaltige Verbesserungen, um das Verladen von Fahrrädern im Zug besser zu integrieren. 

Mehr Details zum Artikel von PRO VELO Schweiz finden Sie hier : 

Velo-Petition

Die Petition kann online über den unten stehenden Link unterzeichnet werdOen.

Online Velo-Petition

Sie können auch die Papierversion der Petition ausdrucken, unterschreiben und an diese Adresse zurückschicken: 

Association PRO VELO Valais 

Rue de la Dixence 10 

1950 Sion

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Nachfolgend finden Sie die Pressemeldung.

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Debons Guérin

VELOINITIATIVE

25 Januar 2021

Am 23. September 2018 wurde die Veloinitiative von 73,6% der Bevölkerung und von allen Schweizer Kantonen angenommen. Radwege werden nun in der Verfassung erwähnt und mit Wanderwegen und -pfaden gleichgestellt. Die Kantone und Gemeinden bleiben die zuständigen Behörden in diesem Bereich, können sich aber bei der Förderung des Radsports künftig auf die Verfassung verlassen.

Für weitere Informationen, klicken Sie hier !

Jansen Philippe

Erstes Treffen mit der Stadt Martigny

20 Januar 2021

Ville de Martigny

Nach einem Treffen mit den Städten Sion und Siders sprach Pro Velo Wallis Wallis mit Herrn Olivier Main am 27. Oktober 2020, verantwortlich für Strassen und Mobilität der Stadt Martigny, über eine mögliche zukünftige Zusammenarbeit zwischen den beiden Akteuren. 

Es wurde vereinbart, dass es 2 bis 3 Sitzungen pro Jahr geben wird, um das von Pro Velo Wallis Wallis gesammelte Feedback der Benutzer zu berücksichtigen und um gemeinsam an verschiedenen Projekten zur Fahrradmobilität zu arbeiten. 

Die Stadt Martigny hat bereits mehrere Infrastrukturen für den Radverkehr eingerichtet und plant, weitere zu entwickeln, wie z.B. Fahrradbögen für Parkplätze oder Fahrradunterstände (einige sicher und andere nicht sicher). Es gibt auch andere Elemente, die die Fahrradsicherheit erleichtern, wie Radwege, Radübergänge oder 30 km/h-Zonen, um das Zusammenleben zwischen verschiedenen Verkehrsteilnehmern zu vereinfachen. 

Martigny ist daher entschlossen, das Radfahren besser zu berücksichtigen und Radinfrastrukturen zu schaffen. Die Gründung der Arbeitsgruppe der Region Martigny, die an PRO VELO Valais Wallis angegliedert ist, wird es uns ermöglichen, gemeinsam in dieser Richtung zu arbeiten.

Debons Guérin

Umfrage Prix Velo Städte: Siders Vorletzte

17 Mai 2000

Die Resultate der nationalen Umfrage „Prix Velo Städte“ sind deutlich: Die Stadt Siders belegt den letzten Platz unter den mittelgrossen Städten und gehört auch gesamtschweizerisch zu den Schlusslichtern.

Mit einer Note von 3,4 widerspiegelt das Resultat die Erfahrungen vieler Velofahrender im Alltag: lückenhafte Infrastrukturen, fehlende Verbindungen und ein oft mangelndes Sicherheitsgefühl.

Unsere Medienmitteilung

Ein klares Fazit: grosses ungenutztes Potenzial

Obwohl das Bewusstsein für die Bedeutung des Veloverkehrs wächst, hat sich das Velo im Wallis als Alltagsverkehrsmittel noch nicht durchgesetzt. Gleichzeitig zeigt die Umfrage, dass das Interesse und die Nachfrage vorhanden sind.

Eine wichtige Erkenntnis bleibt: Nur mit sicheren, durchgehenden und gut geplanten Infrastrukturen kann der Veloverkehr nachhaltig wachsen.

Hinweis

Die Oberwalliser Städte erscheinen nicht im Ranking, da nicht genügend Stimmen gesammelt wurden, um in die Auswertung aufgenommen zu werden.

Eine konkrete Antwort: eine Volksinitiative

Als Reaktion auf diese Situation wird in Siders eine kommunale Volksinitiative «Für ein sicheres Velonetz» lanciert.

Sie verlangt von der Stadt die Ausarbeitung eines Reglements zur Förderung der aktiven Mobilität mit drei zentralen Elementen:

  • Eine aktualisierte Velostrategie mit dem Ziel, den Veloverkehr bis 2040 auf 15 % aller Wege zu erhöhen
  • Die Planung eines zusammenhängenden Velonetzes bis 2030, das Quartiere mit wichtigen Alltagszielen sicher und direkt verbindet
  • Die Schaffung einer technischen Arbeitsgruppe, in der Behörden, Fachstellen und Nutzerorganisationen vertreten sind

Ziel ist es, von einzelnen Massnahmen zu einer koordinierten Gesamtstrategie überzugehen – mit klaren Zielen und verbindlicher Umsetzung.

Vergleich: Sitten und Martinach

Ein Blick auf andere Walliser Städte zeigt unterschiedliche Entwicklungen:

In Sitten ist eine deutliche Verbesserung erkennbar. Die Stadt konnte sich im Ranking klar steigern – ein Hinweis darauf, dass gezielte Massnahmen und politischer Wille Wirkung zeigen.

Martinach hingegen fällt im Ranking zurück und befindet sich am Ende der Tabelle der kleineren Städte. Dies zeigt, dass fehlende Kontinuität in der Velopolitik zu Rückschritten führen kann.

Diese Beispiele machen deutlich: Die Qualität der Infrastruktur und die politischen Entscheidungen haben einen direkten Einfluss auf die Velonutzung.

Jetzt handeln

Für Siders ist die Ausgangslage klar: Der Handlungsbedarf ist ausgewiesen – und die Grundlagen für Verbesserungen sind vorhanden.

Die Förderung des Velos bringt zahlreiche Vorteile: weniger Verkehr, mehr Lebensqualität, höhere Sicherheit und eine attraktivere Stadt.

Das aktuelle Ranking ist daher keine Endstation, sondern ein Ausgangspunkt. Die Volksinitiative «Für ein sicheres Velonetz» bietet den nötigen Rahmen, um diesen Wandel konkret anzugehen.

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