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PRO VELO Valais/Wallis

PRO VELO Valais/Wallis

L'association de promotion du cyclisme valaisan

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Nützliche Links

FAQ: Die häufigsten Vorurteile über Velofahrende

25 Januar 2026

Wissen rund um den Langsamverkehr und Mobilität im Allgemeinen ist oft kontraintuitiv. Hier sind einige Vorurteile, die wir (viel zu) oft hören.

Diese Liste ist nicht abschliessend. Kennst du weitere? Kontaktiere uns. Oder besuche die Seite Cycling fallacies.

Warum gibt es Vorurteile gegenüber Velofahrenden?

Sie sind das Ergebnis einer Mischung aus Sozialpsychologie, Nutzungskonflikten im öffentlichen Raum und einer tief verankerten Verkehrskultur. Ein Erklärungsversuch.

1. Kognitive Verzerrungen

  • Bestätigungsfehler: Automobilistinnen und Automobilisten, die erwarten, dass sich Velofahrende schlecht verhalten, nehmen Verstösse von Velofahrenden stärker wahr, während sie jene von Autofahrenden ignorieren oder verharmlosen (z. B. leichte Geschwindigkeitsüberschreitungen, nicht ganz eingehaltene Stopps, Telefonieren am Steuer …).. 
  • Sichtbarkeitsverzerrung: Eine Velofahrerin oder ein Velofahrer, die oder der in der falschen Richtung fährt oder bei Rot über die Ampel fährt, zieht mehr Aufmerksamkeit auf sich als zehn Autos, die die Höchstgeschwindigkeit leicht überschreiten.

2. Die dominierende Autokultur

Im Wallis ist das Auto die soziale Norm. Alles, was sie infrage stellt – Fussgänger:innen, öffentlicher Verkehr, Velofahrende – wird als Hindernis oder als Verletzung der etablierten Ordnung wahrgenommen. Dies ist ein wissenschaftliches Konzept, das als Motornormativität bezeichnet wird und hier.

3. Nutzungskonflikt

Velofahrende teilen den Strassenraum mit Fussgänger:innen, Autofahrenden und dem öffentlichen Verkehr. Sie werden als störend wahrgenommen, da sie überall sichtbar sind, aber keinen wirklich für sie vorgesehenen Raum haben.

4. Mangelndes Wissen

  • Viele Autofahrende sind noch nie in der Stadt oder auf Bergstrassen Velo gefahren. Sie kennen die realen Einschränkungen nicht, wie physische Gefahren, zu dichtes Überholen oder das Missachten von Vorfahrtsregeln.
  • Manchmal fehlt sogar das Wissen über grundlegende Regeln. Zum Beispiel:
    • Velofahrende dürfen rechts an einer Autokolonne vorbeifahren.
    • Bei diesem Signal darf man trotz roter Ampel abbiegen, da die Ampel dann wie ein Vorfahrt gewähren-Zeichen gilt:

„Velofahrende halten sich nicht an die Verkehrsregeln“

Dies ist wohl die häufigste Kritik, die man leicht unter Beiträgen zum Veloverkehr findet. Aber stimmt das wirklich, oder ist es nur eine subjektive Wahrnehmung?

1. Was die Studien zeigen

Die verfügbaren Daten zeigen alle dasselbe: Velofahrende halten sich überwiegend an die Regeln – und nicht weniger als Autofahrende.

Eine 2019 von der dänischen Regierung in Auftrag gegebene Studie, basierend auf Videoaufnahmen von 28.579 Velofahrenden an Kreuzungen, zeigt, dass nur 4,9 % der Velofahrenden gegen die Verkehrsregeln verstoßen, wenn sie auf einem Veloweg unterwegs sind. Ohne Veloweg steigt dieser Wert auf 14 %. Kleine Städte ohne gut ausgebaute Veloinfrastruktur weisen deutlich mehr Verstösse auf als Städte mit guter Ausstattung.

Parallel dazu hat die dänische Strassenverwaltung gezeigt, dass fast zwei Drittel der Autofahrenden regelmässig gegen das Gesetz verstossen, wobei Geschwindigkeitsüberschreitungen die häufigste Verletzung sind.

Eine Studie des Florida Department of Transportation verfolgte 100 Velofahrende, die mit GPS und Kameras ausgestattet waren, über mehr als 2.000 Stunden. Die Velofahrenden hielten sich tagsüber zu 88 % und nachts zu 87 % an die Gesetze, während die Autofahrenden, die mit ihnen interagierten, nur in 85 % der Fälle regelkonform waren.

In London hat Transport for London 7.502 Velofahrende an fünf grossen Kreuzungen während der Hauptverkehrszeiten beobachtet. Nur 16 % missachteten an mindestens einer der beobachteten Stellen ein rotes Licht, was bedeutet, dass 84 % die Ampeln respektierten.

2. Die Infrastruktur verändert das Verhalten

All diese Studien zeigen, dass die Einhaltung der Regeln stark von der Qualität der Infrastruktur abhängt.

In Dänemark steigt der Anteil der Verstösse von 4,9 % auf Velowegen auf 14 % ohne Infrastruktur. Verhaltensweisen, die als «illegal» wahrgenommen werden, sind oft eine Anpassung an eine schlecht gestaltete Umgebung.

3. Velofahrende verletzen Regeln hauptsächlich, um sich zu schützen.

Zwei bedeutende akademische Studien zeigen, dass Velofahrende eine Regel in der Regel nicht aus Leichtsinn missachten.

Die Studie „Scofflaw Bicycling: Illegal But Rational“ (University of Colorado / Nebraska, 2017) zeigt, dass Velofahrende gegen die Verkehrsregeln verstoßen, um ihre körperliche Unversehrtheit zu schützen oder ihre Energie zu sparen.

Die Studie „Safer Cycling Study“ der University of Sydney (2014), durchgeführt mit 2.000 Velofahrenden, kommt zum gleichen Ergebnis: Gehwege, rote Ampeln oder Umwege sind meistens Sicherheitsstrategien.

4. Die tatsächliche Gefährdung ist eine ganz andere.

Man konzentriert sich auf die kleinen, sichtbaren Verstösse der Velofahrenden, doch fast alle Todesfälle werden durch motorisierte Fahrzeuge verursacht.

In der Schweiz haben 2023 Autofahrende 23 Personen auf Fussgängerstreifen getötet. In Frankreich werden 99,8 % der getöteten Fussgänger von motorisierten Verkehrsteilnehmenden verursacht.

Zum Artikel von UVEMA, Uni Lausanne (auf franz.)

Dieses Wahrnehmungsgefälle wird in diesem Video gut veranschaulicht:

Vidéo Carspiracy

5. Was man sieht verfälscht unser Urteil.

Man sieht leicht eine Velofahrerin oder einen Velofahrer mit Kopfhörern, auf dem Trottoir oder eine Ampel mit rot überqueren.
Deutlich weniger sieht man die Autofahrerin oder den Autofahrer, die oder der aufs Handy schaut, zu schnell fährt oder ein Velo zu knapp überholt.

6. Die meisten Velofahrenden kennen die Verkehrsregeln

Die Mehrheit der Velofahrenden sind ebenfalls Autofahrende. In der Schweiz besitzen fast 95 % der E-Bike-Nutzenden einen Führerschein.

Andererseits kennen viele Nicht-Velofahrende wichtige Regeln für Velos nicht: 69 % wissen nicht, dass Velofahrende bei Rot rechts abbiegen dürfen, und 56 % kennen die Empfehlung, sich in Kreiselanlagen mittig zu positionieren (Studie „Les carrefours à vélo“, OUVEMA, p.24-25).

7. Der Mythos des rücksichtsvollen Autofahrenden

Motorisierte Verstösse sind massiv und gut dokumentiert, insbesondere in Bezug auf Geschwindigkeit, Alkohol und Handynutzung.

Zum Beispiel zeigt das FUA, dass Geschwindigkeitsüberschreitungen in der Schweiz sehr verbreitet sind:

Zum Artikel (auf franz.)

Zusammenfassend
Velofahrende halten sich nicht weniger an die Verkehrsregeln als andere Verkehrsteilnehmende. Ihre Verstösse sind sichtbarer und stärker kritisiert, aber deutlich weniger gefährlich. Und wenn sie von den Regeln abweichen, geschieht dies meist, um sich im auto-dominierten Verkehr zu schützen.


„Velowege werden von den Autofahrenden finanziert.“

Velofahrenden wird oft vorgeworfen, keine Steuern zu zahlen. Dann wird auf die Autobahnvignette, die Treibstoffsteuern oder die Fahrzeugsteuern verwiesen.

Aber warum eigentlich? Hier einige Fakten.

  • Autobahnvignette: Wie der Name sagt, dient diese Vignette zur Finanzierung der Nationalstrassen (hauptsächlich Autobahnen). Laut Bundesamt für Raumentwicklung werden die daraus resultierenden 365 Millionen Franken vollständig für die Nationalstrassen verwendet, auf denen keine Velofahrenden unterwegs sind.
  • Treibstoffsteuern: Ein Fahrzeug, das keinen Treibstoff verwendet, unterliegt logischerweise auch keiner Treibstoffsteuer.
  • Fahrzeugsteuern: Diese sind an die Nutzung eines motorisierten Fahrzeugs gebunden. Schnell-E-Bikes zahlen beispielsweise Steuern, ebenso wie Mofas.

Eine wenig passende Kategorisierung

Über diese Fakten hinaus sind die meisten Velofahrenden auch Autofahrende. Daher ergibt es keinen Sinn, eine Person doppelt zu besteuern. Nach derselben Logik müsste man ein Bezahlsystem à la carte einführen, abhängig vom Fahrzeug, der befahrenen Strasse und dem verwendeten Treibstoff. Es wird deutlich, dass dies unsinnig und praktisch nicht umsetzbar ist.

Eine umfassendere Perspektive einnehmen

Im Allgemeinen bringt Velofahren der Gesellschaft Geld ein, während Autofahren Kosten verursacht.

Laut den neuesten Zahlen des Bundesamts für Raumentwicklung ARE kostet der motorisierte Individualverkehr in der Schweiz die Gesellschaft 15 727 Millionen Franken pro Jahr (Zahlen 2021). Jedes Mal, wenn man sein Auto benutzt, „subventioniert“ die Gesellschaft dies mit 28 Rappen pro Kilometer.

Velofahren ist genau das Gegenteil. Das zeigt eine Studie im Benelux-Raum: Jeder mit dem Velo zurückgelegte Kilometer bringt der Gesellschaft über einen Euro ein, während jeder mit dem Auto gefahrene Kilometer sie etwa einen Euro kostet.

Ein weiteres Beispiel: Laut Stein van Oosteren, Autor des Buches „Pourquoi pas le vélo?“, investieren die Niederlande jährlich 500 Millionen Euro in ihre Veloinfrastruktur und schätzen, dass dies zu Einsparungen im Gesundheitswesen von 19 Milliarden Euro pro Jahr führt – das entspricht 3 % des BIP.


„Velofahrende sollten einen speziellen Führerschein machen.“

Bisher gibt es keinen Grund für die Einführung eines speziellen Führerscheins für Velofahrende, weil:

  • Das Velo ist ein Fahrzeug, das denselben Regeln wie das Auto unterliegt. Das Fahren eines Velos setzt also die Kenntnis der Verkehrsregeln voraus, und Verstösse sind strafbar.
  • Es ist nicht bewiesen, dass Velofahrende häufiger gegen Regeln verstossen als Autofahrende und deshalb eine spezielle Ausbildung benötigen würden (siehe oben den Abschnitt „Velofahrende halten sich nicht an die Verkehrsregeln“). Zudem sind Velofahrende selten verantwortlich für Unfälle, an denen sie beteiligt sind: Statistiken zeigen, dass schwere Unfälle mit Velos oft von Autofahrenden verursacht werden.
  • Die meisten Velofahrenden (ca. 95 %) sind auch Autofahrende und kennen daher die Verkehrsregeln, da sie im Besitz eines Führerscheins sind.
  • Eine bessere Sensibilisierung – auch der Autofahrenden – ist weitaus wirksamer als die Einführung eines speziellen Führerscheins. Pro Velo führt regelmässig Sensibilisierungskampagnen durch und bietet Velokurse an.

„Es ist an der Zeit, eine Vignette für Velos wieder einzuführen“

Im März 2025 reichte eine SVP-Nationalrätin aus Zürich eine Motion im Bundesparlament ein, in der gefordert wird, eine Velovignette wieder einzuführen, um einen Teil der Strasseninfrastruktur, insbesondere Velowege, zu finanzieren. Dies löste heftige Debatten aus.

Die Wahrheit über die frühere Velovignette

Der Begriff „wieder einführen“ wirft die Frage auf: Wurden Velowege in der Vergangenheit tatsächlich schon über eine Vignette finanziert?

Nein. Die Velovignette wurde 1894 in der Schweiz eingeführt (ja, das ist sehr, sehr lange her). Ursprünglich handelte es sich um ein Metallschild, um Velos zu identifizieren und eine Steuer zu erheben. Im Laufe der Zeit entwickelte sie sich und diente ab 1946 als Nachweis einer Haftpflichtversicherung, was bis zu ihrer Abschaffung 2012 ihre Hauptfunktion blieb.

Die Vignette, wie wir sie früher kannten, hat also niemals Velowege finanziert!

Ein unbegründetes Gefühl der Ungerechtigkeit

Einige Leute empfinden das als ungerecht, wenn sie sagen, Autofahrende zahlten Steuern, die Velofahrende nicht bezahlen müssten. Werfen wir deshalb einen Blick auf einige Fakten:

  • Die Treibstoffsteuern und die Autobahnvignette finanzieren die Nationalstrassen – dort, wo Sie nie Velowege finden werden.
  • Die kantonalen und kommunalen Strassen, auf denen Sie manchmal Velowege finden, werden durch Steuern finanziert, die alle bezahlen (ja, Velofahrende sind Menschen wie alle anderen und werden genauso besteuert).
  • Teuer ist der Bau von Autobahnen – das weiß man besonders im Wallis. Ein Meter Autobahn kostet etwa 145 Mal mehr als ein Meter Veloweg. Wenn Sie also meinen, zu viel zu bezahlen, sollten Sie die Politik auffordern, Velowege zu bauen.
  • Würde man eine Velovignette einführen, würde sie, gerechnet auf den Preis der Autobahnvignette, nur 28 Rappen pro Jahr kosten. Das zeigt, wie absurd eine solche Vignette wäre.

„Weniger Autos in den Stadtzentren bedeuten den Tod für unsere Einzelhändler“

Manchmal müssen Geschäfte schließen. So bedauerlich das auch ist, gehört es zur harten Realität der Marktwirtschaft. Doch ist wirklich die Stadtplanung schuld, die Veloverkehr Platz einräumt?

Ein komplexes und vielschichtiges Thema

Die Schliessung eines Geschäfts lässt sich oft durch mehrere Faktoren erklären:

  • Onlinehandel: In unserer modernen Welt kaufen wir oft online, weil es bequem ist. Das geht zulasten der lokalen Geschäfte.
  • Hohe Mieten: Die Mieten in den Stadtzentren sind häufig hoch, was sich stark auf die Betriebskosten auswirkt.
  • Konkurrenz durch grosse Einkaufszentren: Es ist zwar einfacher, alle Einkäufe auf einmal zu erledigen, ohne den Aufwand, die lokalen Händler aufzusuchen.
  • Selbstverstärkende Ladenleerstände: Wenn mehrere Geschäfte in derselben Strasse schließen, sinkt der Kundenfluss noch stärker, was den verbleibenden Geschäften zusätzlichen Druck macht. Ein echtes Dominoeffekt: weniger Läden = weniger Besucher = noch mehr Schliessungen.

Die Vorstellung des umgekehrten Szenarios

Langsamveerkehr (und Urbanismus im weiteren Sinne) sind nicht die Ursache für die Schliessungen kleiner Geschäfte.

Zum einen, weil es sich eher um einen Volksmythos handelt, der sowohl wissenschaftlich als auch empirisch in zahlreichen Städten widerlegt wurde.

Zum Artikel Cycling fallacies

Zum anderen: Stellen wir uns das umgekehrte Szenario vor – eine Altstadt mit vielen Autos und Parkplätzen direkt vor jedem Geschäft. Wenn in einem „idealen“ Szenario jeder Parkplatz zwei Personen bringt, jedes Geschäft zwei Parkplätze hat und jeder Kunde im Schnitt 15 Minuten im Laden verbringt, kommt das Geschäft auf etwa 16 Besucher pro Stunde.

Das ist ein kaum vorstellbares und wenig wünschenswertes Szenario, da es massive Probleme bei Logistik, Umweltverschmutzung und Lebensqualität verursachen würde. Viel besser ist eine lebendige Fussgängerzone, die zahlreiche Passanten anzieht – darunter auch Velofahrende.


„Im Winter soll man nicht velofahren“

Laut einer Studie der Hochschule Luzern fahren fast drei Viertel der Velofahrenden, die am häufigsten zur Arbeit oder Ausbildung pendeln, auch bei ungünstigen Wetterbedingungen mit dem Velo. Ebenso zeigt die Studie, dass die Zufriedenheit mit der Veloinfrastruktur ein entscheidender Faktor ist. Während mangelhafte Infrastruktur im Sommer fast als akzeptables Übel gilt, wird sie im Winter zu einem kritischen Problem.

Diese Behauptung beruht also schlicht auf Gewohnheit und veralteten Denkweisen!

Die Velowege 1–2 Tage nach Schneefällen freizumachen, ist eine politische Entscheidung. In Kopenhagen zum Beispiel werden die Velowege zuerst geräumt, und die Stadt hat massiv in spezialisierte Schneeräumfahrzeuge investiert. Ab 2012 stieg das Budget für die Schneeräumung der Velowege um 2 Millionen DKK pro Jahr (ca. 270 000 €). (Quelle).


„In puncto Gesetzestreue wird häufig mit zweierlei Mass gemessen.“

Laut Gesetz ist das Velo ein Fahrzeug, das denselben Vorschriften wie das Auto unterliegt. Velofahrende unterliegen daher ebenfalls der Ordnungsbussenverordnung.

Dort sind die möglichen Verstösse aufgelistet, zum Beispiel:

Bei Rot über die Ampel fahrenCHF 60.-
Nicht vollständig bei einem Stoppschild anhaltenCHF 30.-
Auf dem Trottoir fahrenCHF 40.-
In Fussgängerzonen fahrenCHF 30.-
Den Veloweg oder Velostreifen nicht benutzen (falls vorhanden)CHF 30.-
Die Vorfahrt an einem Fussgängerstreifen nicht gewährenCHF 40.-
Den Lenker vollständig loslassenCHF 20.-
Ohne Licht auf einer beleuchteten Strasse bei Nacht fahrenCHF 40.-
Bei Nacht auf einer dunklen, unbeleuchteten Strasse ohne Licht fahrenCHF 60.-
Ohne Klingel fahren (bei E-Bikes und Mofas)CHF 20.-
Ohne Rückspiegel fahren (bei E-Bikes und Mofas)CHF 20.-
Keinen Helm tragen (bei E-Bikes und Mofas)CHF 30.

Da das Velo ebenfalls ein Fahrzeug ist, unterliegt es denselben Regeln wie alle anderen Fahrzeuge!



Ein neues Velo? Keine kommunale Unterstützung im Oberwallis!

28 Juli 2025

PRO VELO Wallis/Valais hat kürzlich eine Umfrage bei allen Walliser Gemeinden durchgeführt, um ihre Förderpolitik zur Velonutzung besser zu verstehen. Diese Arbeit ermöglichte eine präzise Bestandsaufnahme der verfügbaren Subventionen sowie der Art und Weise, wie (oder ob) sie über Mobilität kommunizieren.

Weniger als 20 % der Gemeinden gewähren Subventionen für den Kauf von Velos

Von den 84 % der Gemeinden, die an der Umfrage teilgenommen haben, fördern nur 16 % den Kauf neuer Fahrräder durch finanzielle Unterstützung. Bemerkenswert: Keine einzige Oberwalliser Gemeinde gewährt eine Subvention.

Wenig überraschend beziehen sich diese Unterstützungen in der überwiegenden Mehrheit auf E-Bikes, deren Beliebtheit seit mehreren Jahren stark ansteigt. Super – doch man sollte nicht vergessen, dass auch andere Velotypen, wie muskelbetriebene Velos oder Cargovelos, berücksichtigt werden sollten – ein Drittel der subventionierenden Gemeinden hat das bereits erkannt.

Man muss es zugeben: Die gewährten Beträge können sich sehen lassen! Zwischen 200 und 500 Franken – eine Unterstützung, die den Ausschlag zugunsten des Velos geben kann … und das Auto in der Garage stehen lässt.

Eine Velopolitik ist keine Last, sondern eine Chance!

Über das ökologische Engagement hinaus bringt die Unterstützung des Velokaufs zahlreiche Vorteile für die Gemeinden selbst: eine bessere Gesundheit der Bevölkerung, weniger lokalen Verkehr, geringere Strassenerhaltungskosten, mehr Sicherheit und eine erhöhte Attraktivität der Gemeinde. Kurz gesagt: In das Velo zu investieren bedeutet, in die lokale Lebensqualität zu investieren.

Dafür gilt es natürlich, das Velo zu fördern – aber auch darüber zu sprechen! Noch immer verfügen viel zu wenige Gemeinden über eine eigene Seite zum Thema Langsamverkehr oder Mobilität. Dabei würde die Hervorhebung der Massnahmen die Bewohner ganz konkret dazu ermutigen, ihre Mobilitätsgewohnheiten zu überdenken.

Unser Aufruf für mehr Cargovelos

Das Cargobike im Wallis ist wie ein Schweizer Taschenmesser auf Pedalen: Es transportiert Kinder, Einkäufe oder sogar den Hund – ganz ohne einen Tropfen Benzin. Dank ihrer hohen Transportkapazität ermöglichen sie Familien, Handwerkern und Gewerbetreibenden, sich effizient fortzubewegen und gleichzeitig ihren CO₂-Fussabdruck zu reduzieren.

In den Städten, vor allem in Visp oder Brig, erleichtern Cargovelos die Lieferungen auf dem letzten Kilometer, ohne den Verkehr zu blockieren oder die Luft zu belasten. Im Rhonetal sind sie ideal, um das Auto auf kurzen Strecken zu ersetzen – sei es für den Einkauf, das Bringen der Kinder zur Schule oder den Materialtransport. Zudem tragen sie zu einer höheren Lebensqualität bei: weniger Lärm, mehr Bewegung und tiefere Transportkosten. Wenn das Wallis den Einsatz von Cargovelos mit Subventionen und passender Infrastruktur fördert, macht es einen wichtigen Schritt in Richtung umweltfreundlichere und besser auf die lokalen Bedürfnisse abgestimmte Mobilität.

Eine Schlüsselrolle für die Gemeinden

Im jüngsten Zwischenbericht zum Veloweggesetz betonte PRO VELO Wallis/Valais die wichtige Rolle der Gemeinden bei der Entwicklung und Umsetzung einer Velostrategie. Diese Umfrage bestätigt das: Die Gemeinden haben ein konkretes Werkzeug in der Hand, um aktiv zu werden – sei es durch Subventionen, Infrastruktur, die Organisation von Velokursen oder eine klarere Kommunikation.

Wir danken allen Gemeinden herzlich, die sich die Zeit genommen haben, an unserer Umfrage teilzunehmen! Gemeinsam setzen wir uns für ein gesünderes, nachhaltigeres und sichereres Wallis ein!

Wie steht’s mit meiner Gemeinde?
Unsere Medienmitteilung (28.07.2025)

Die Medien berichten :

  • Canal 9 : „Pas assez de subventions en Valais selon PRO VELO“
  • Rhône FM: „Seulement 16% des communes valaisannes subventionnent les vélos“
  • Walliser Zeitung : „PRO VELO Wallis beklagt Velograben“

Wieso das Velo ?

15 Dezember 2024

Wenn du dich auf dein Velo schwingst, verwandelst du dich, ohne es zu merken, in eine Superheldin oder einen Superhelden, die oder der die Umweltverschmutzung, die Klimaerwärmung und Probleme der öffentlichen Gesundheit bekämpft, das Unfallrisiko senkt und die Qualität des öffentlichen Raums verbessert. Ehrlich gesagt: BRAVO und DANKE, mach wieter so !


Warum Velofahren fantastisch ist

Wusstest du, dass die energieeffizienteste Tierart, die sich auf diesem Planeten fortbewegt, ein Mensch auf einem Fahrrad ist? Keine andere Spezies und kein anderes Fahrzeug kann das übertreffen!

Auch wenn es einfach aussieht, ist das Velo also eine aussergewöhnliche Erfindung! Um sich davon zu überzeugen und zu sehen, wie viele Verbesserungen dieses Fahrzeug seit seiner Einführung vor über 200 Jahren erfahren hat, schaut man sich am besten dieses kurze Video an:


Aber warum fahren dann alle mit dem Auto?

Trotz dieser Vorteile muss man feststellen, dass das Velo in der Schweiz immer noch ein Minderheitsverkehrsmittel ist und das Auto weitgehend genutzt wird.

Das Auto wird im Vergleich zum Velo als effizienteres Verkehrsmittel angesehen, da es schneller ist und eine grössere Last transportieren kann. Dank einer Politik, die grosse Summen in den Ausbau eines imposanten Strassennetzes investierte, wurde das Auto schnell zu einem unumgänglichen Verkehrsmittel, und das schon kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Und dies zu Ungunsten der aktiven Mobilität (Velo + Fussgänger).

Entwicklung der Verteilung des Modalanteils verschiedener Verkehrsmittel in Grossbritannien. Die Nutzung des Velos (grün) ging nach dem Zweiten Weltkrieg zugunsten des Autos (rot) stark zurück.

Das Auto ist so beliebt, dass es heute zu einem Reflex geworden ist, mit der Folge, dass es für sehr kurze Strecken benutzt wird. Statistiken aus der Schweiz zeigen, dass das Auto bei Strecken von mehr als 3 km das meistgewählte Verkehrsmittel ist!


Der Grund für diesen geringen Anteil an Radfahrenden ist die ungeeignete Infrastruktur für RadfahrerInnen, die sich die Strasse mit Fahrzeugen teilen müssen, die viel breiter, schwerer und schneller sind als sie. Dieser Mangel an Sicherheit führt unweigerlich dazu, dass die Menschen ihr Velo in der Garage lassen und stattdessen ihr Auto benutzen, selbst für kurze Strecken.

Laut dem Guide Velo wäre die grosse Mehrheit der SchweizerInnen am Velofahren interessiert, trauen sich aber aus Sicherheitsgründen nicht, den Schritt zu wagen.

Das Potenzial für das Fahrradfahren ist in der Schweiz also enorm!


Die Beschränkungen des Alles-fürs-Auto

Dennoch zeigt unser Verkehrssystem, das weitgehend auf das Auto setzt, seine Grenzen auf. Diese werden im Kontext von Klimawandel, Bewegungsmangel, Budgetkürzungen und Platzmangel immer offensichtlicher.

Aber die gute Nachricht ist, dass die vielen Vorteile, die das Fahrrad bietet, eine effektive Antwort auf all diese Probleme darstellen!

Das Klima

In der Schweiz sind die CO2-Emissionen in den letzten 30 Jahren um 20% zurückgegangen. Das ist gut, aber immer noch viel zu wenig. Von allen Sektoren, die Treibhausgase ausstossen, hat der Verkehrssektor die geringsten Anstrengungen unternommen, sein Anteil ist in diesem Zeitraum von 27 auf 32% gestiegen.

Der ADEME-Rechner zeigt, dass dasVelo, auch wenn es elektrisch betrieben wird, eine Fortbewegungsmöglichkeit bietet, die fast keine Treibhausgase ausstösst.


Die Gesundheit

Die WHO schlägt Alarm, da die körperliche Inaktivität – der sogenannte sitzende Lebensstil – bei 1/3 der Erwachsenen zunimmt, eine Zahl, die im Vergleich zu 2010 um 5% gestiegen ist.

Laut der Organisation ist körperliche Inaktivität einer der Hauptrisikofaktoren für die Sterblichkeit aufgrund nicht übertragbarer Krankheiten. Menschen mit unzureichender körperlicher Aktivität haben ein um 20 % bis 30 % höheres Sterberisiko als Menschen, die ausreichend aktiv sind.

Körperliche Inaktivität ist eine stille Bedrohung für die globale Gesundheit.
WHO

Säkulare Entwicklung der täglichen körperlichen Aktivität in Frankreich.
Quelle: IRMES (Institut de Recherche bio-Médicale et d’Epidémiologie du Sport)

Die WHO empfiehlt daher 300 Minuten körperliche Aktivität pro Woche. Diese körperliche Aktivität senkt das Sterblichkeitsrisiko für alle Todesursachen sowie das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, inzidenter Hypertonie, inzidenter lokalisierter Krebserkrankungen, inzidenter Typ-2-Diabetes und von Stürzen. Darüber hinaus verbessert sie die psychische Gesundheit, die kognitive Gesundheit, den Schlaf und die gemessene Fettmasse.

Bezogen auf das Velo sind das grob gerechnet 15 km pro Tag, was eine durchaus erreichbare Distanz ist.

Und zu diesen Vorteilen können noch weitere hinzukommen, die mit der Verringerung des Unfallrisikos zusammenhängen. Da Velos langsamer und weniger schwer sind als Autos, sind sie per Definition weniger gefährlich als diese. Ein Zusammenstoss mit einem Radfahrer, der mit 20 km/h fährt, ist 100x weniger gefährlich als mit einem Auto, das mit 55 km/h fährt.

Die Energie, die in einem fahrenden Fahrzeug enthalten ist und somit die Gefährlichkeit bei einem Zusammenstoss darstellt, ist proportional zur Masse des Fahrzeugs, aber auch zum Quadrat der Geschwindigkeit. Wenn sich die Geschwindigkeit verdoppelt, vervierfacht sich die Energie.

Das Geld

Aufgrund der sehr teuren Infrastruktur, die gebaut und aufrechterhalten werden muss, der negativen Auswirkungen auf die Gesundheit, der Staus und der vielen Unfälle kostet der motorisierte Individualverkehr die Allgemeinheit sehr viel Geld. An dieser Stelle ist es wichtig zu erwähnen, dass ein Grossteil dieser durch diese Mobilität verursachten Kosten, seien sie direkt oder indirekt, von der gesamten Gemeinschaft getragen werden. Tatsächlich decken die Steuern auf Autos und Benzin nur einen kleinen Teil dieser Kosten. Und nicht zu vergessen, dass der Besitz eines Autos für die Haushalte mit hohen Ausgaben verbunden ist, laut TCS im Durchschnitt 1000 CHF pro Monat und Fahrzeug.

Im Gegenteil, das Fahrrad bringt der Allgemeinheit Geld ein, vor allem durch die Reduzierung von Staus, Gesundheits- und Unfallkosten sowie Kosten für die Instandhaltung des Strassennetzes. Dies zeigt eine Studie in den Beneluxländern. Jeder mit dem Fahrrad zurückgelegte Kilometer würde der Allgemeinheit mehr als einen Euro einbringen, während jeder mit dem Auto zurückgelegte Kilometer einen Euro kosten würde.

Ein anderes Beispiel ist ebenso anschaulich. Laut Stein van Oosteren, Autor des Buches „Warum nicht das Fahrrad?“ investieren die Niederlande 500 Millionen Euro pro Jahr in ihre Fahrradinfrastruktur und schätzen, dass sie dadurch jährlich 19 Milliarden Euro an Gesundheitskosten einsparen (3% des BIP). Eine schöne Rendite!

Öffentlicher Raum

Wir vergessen es gerne (Schuld ist die Motonormativität!), aber der öffentliche Raum wird zu 60% für den motorisierten Verkehr beansprucht. Das bedeutet, dass der weitaus grösste Teil dieses Gemeinguts gefährlich, laut, umweltschädlich und für viele Menschen, insbesondere für Kinder, unzugänglich gemacht wird – und das alles zugunsten des Autos!

Illustration des schwedischen Künstlers Karl Jilg

Das liegt daran, dass das Auto das am wenigsten effiziente Verkehrsmittel ist, was die Flächennutzung angeht. Es mag paradox klingen, aber in der Stadt benötigt das Auto etwa 10x mehr Fläche als das Velo oder das Gehen, bei einem ähnlichen Verkehrsfluss (Anzahl der Passanten pro Stunde). Das Auto erscheint daher als ein fast abwegiges Verkehrsmittel in der Stadt, wenn man bedenkt, dass seine Durchschnittsgeschwindigkeit dort ähnlich hoch ist wie die des Fahrrads (oder sogar etwas niedriger).

Quelle: National Association of City Transportation Officials


Es ist möglich, den Trend umzukehren, und politische Massnahmen, die mehr Raum für aktive Mobilität schaffen, haben sich als wirksam erwiesen, um wieder einen qualitativ hochwertigen öffentlichen Raum mit weniger Umweltverschmutzung, Lärm, Stress und mehr Platz für das soziale Leben zu schaffen.

Beispiel für die Umgestaltung des öffentlichen Raums in Wien. In welcher Strasse würdest du gerne wohnen?


Freude!

Wenn du Alltagsradler fragst, warum sie sich für dieses Verkehrsmittel entschieden haben, wird sich die Antwort vermutlich nicht auf einen der oben genannten Punkte beziehen. Die Antwort wird wahrscheinlich lauten: „Velofahren macht einfach glücklich!“ Das ist absolut richtig, wir bestätigen das!


Unsere Vision der Mobilität

Aus diesen Gründen sind wir davon überzeugt, dass wir mit der Verteidigung und Förderung des Velos als vollwertiges Verkehrsmittel nicht nur den Velofahrenden einen Dienst erweisen, sondern auch der Allgemeinheit, die dadurch einen umwelt- und gesundheitsfreundlicheren, billigeren und sparsameren Lebensstil mit einer deutlich verbesserten Qualität des öffentlichen Raums erlangt.

Wir setzen uns daher für eine fahrradfreundliche Politik ein, die die Entwicklung einer effizienten, durchgängigen und sicheren Fahrradinfrastruktur umfasst und den intermodalen Verkehr (Fahrrad und öffentlicher Nahverkehr) fördert. Und um dies zu erreichen, gibt es kein Wunder: Platz muss dort zurückgewonnen werden, wo er verfügbar ist, nämlich vom Auto.

Ohne natürlich das Auto verbieten zu wollen, da es in manchen Fällen das geeignetere Verkehrsmittel bleibt, aber es darf nicht mehr ein Reflex für jede beliebige Fortbewegung sein.

Wenn auch du diese Vision teilst, wenn das Velofahren dich glücklich macht und du möchtest, dass möglichst viele Menschen davon profitieren, dann unterstützen doch unseren Verein, indem du auf den untenstehenden Button klickst!

Ich möchte PRO VELO Valais/Wallis unterstützen!

Was tun bei einem Unfall?

9 Dezember 2023

Sie haben einen Unfall und wissen nicht, was Sie tun sollen? Wir helfen Ihnen!

ZUM ZEITPUNKT DES UNFALLS

  1. Alarmieren: Rufen Sie die Polizei (bei Personenschäden oder Meinungsverschiedenheiten zwischen den Beteiligten), verlangen Sie die Kontaktdaten aller Beteiligten.
  2. Sachschäden: Notieren Sie das Kennzeichen und die Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers, füllen Sie ein Europäisches Unfallprotokoll aus.
  3. Anzeige erstatten: auch nach Erhalt einer schriftlichen Bestätigung der Schuldfrage.
Eine Anzeige kann bis zu drei Monate nach dem Unfall erstattet werden. Nehmen Sie sich unbedingt Zeit zum Nachdenken, unabhängig von der Meinung der Polizei!



NACH DEM UNFALL

  1. Bei Schmerzen einen Arzt aufsuchen (auch wenn sie nach dem Schockzustand auftreten). Lassen Sie sich ein ärztliches Zeugnis ausstellen und dokumentieren Sie die Verletzungen.
  2. Bei nicht eindeutig geklärter Schuldfrage schriftlich den Polizeibericht bei der Kantonspolizei anfordern.
  3. Bei der Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers eine vollständige Haftungsanerkennung beantragen (wenn der Unfallverursacher die volle Verantwortung trägt).
  4. Den Unfall melden: Arbeitgeber, Unfallversicherung oder ggf. Krankenkasse oder RAV.
  5. Schäden/Positionen für die Versicherung auflisten (Fahrzeug, Erwerbsausfall, Hilfe usw.), Belege aufbewahren.
  6. RoadCross und PRO VELO Valais/Wallis kontaktieren.

BRAUCHEN SIE HILFE?

KONTAKTIEREN SIE UNS!

ROADCROSS
PRO VELO



In Zusammenarbeit mit :

Omnium romand de Cyclocross

21 September 2021

Das Omnium Romand de Cyclocross ist ein Verband, der jedes Jahr mehrere Radquer-Rennen veranstaltet. Sie ist gewissermassen die Radquer-Strecke der Westschweiz.

Jedes Jahr kämpfen mehr als hundert Reiterinnen und Reiter aller Kategorien um den Sieg in jeder Runde. Mal im Schlamm, mal im Schnee, mal auf trockenem Boden – das Omnium romand bietet abwechslungsreiche Runden in der ganzen Westschweiz.

Diesem Verband ist es zu verdanken, dass wir heute französischsprachige Fahrer bei internationalen Rennen, Welt- und Europameisterschaften sehen können. Loris Rouiller und Gilles Mottiez, um nur einige zu nennen, kommen aus dem Omnium Romand de Cyclocross.

Aber diese Vereinigung ist nicht nur das, sondern auch ein regelmäßiges Training vor der Radquer-Saison, das allen offen steht, um die eigenen technischen Qualitäten zu verbessern und gleichzeitig von der Aufsicht erfahrener Ausbilder zu profitieren.

Weitere Informationen finden Sie unten: 

Omnium Romand de Cyclocross

Debons Guérin

SchweizMobil

25 August 2021

SchweizMobil ist ein Netzwerk von Karten und Routen für die sanfte Mobilität. Die verschiedenen Routen, die SchweizMobil anbietet, können zu Fuss, mit dem Velo oder auf Rollerblades befahren werden. Der kostenlose Dienst wird vom Verein SchweizMobil verwaltet und verfügt über verschiedene Schnittstellen: physische Karten, Website und mobile Anwendung. Zusätzlich zu den Routen selbst enthält der Dienst Fotos und Empfehlungen für historische und kulturelle Besuche in den betreffenden Regionen. Der Dienst bietet auch Informationen zu Unterkunftsmöglichkeiten und Fahrplänen für öffentliche Verkehrsmittel, einschliesslich Schiffsfahrplänen.

Die obige Karte zeigt die verschiedenen Fahrradrouten in der Schweiz.
In Rot, die Etappe des Tages: der Chemin des vignobles zwischen Martigny und Leuk.
Bildnachweis : www.schweizmobil.ch

SchweizMobil listet in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Alpen-Club auch Winterwanderungen, Bergsteigen und Klettersteige auf. Die Website bietet auch Informationen zu den verschiedenen „Slow Up“-Veranstaltungen in der Schweiz.

Schliesslich ist es möglich, zusätzlich zu diesem Service ein kostenpflichtiges Abonnement für SchweizMobil Plus abzuschliessen, das die Auswahl und Aufzeichnung eigener Routen über die mobile Anwendung, den Export von GPS-Daten und einen Offline-Zugang für mehr Flexibilität ermöglicht.

Links eine topografische Ansicht der Rheinwald-Route, die eine Schleife um das Dorf Splügen im Kanton Graubünden macht. Rechts sehen Sie die von SchweizMobil vorgeschlagenen Sehenswürdigkeiten entlang der Route. Eine erfrischende Pause in der Roffla-Schlucht ist empfehlenswert.
Bildnachweis: www.schweizmobil.ch

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Jorick Aymon

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