pro velo wallis

Willkommen auf der Seite von Pro Velo Wallis!

Was ist Pro Velo überhaupt?

Für die Wahrung der Interessen der walliser Velofahrer kommt Pro Velo Wallis auf, wessen erstes Ziel es ist, das Fahrrad im Alltag zu fördern. Diesbezüglich handelt Pro Velo Wallis als Lobby des Langsamverkehrs in der generellen Entwicklung der Agglomerationen. Die vorgeschlagenen Aktionen betreffen vor Allem die Entwicklung der 20 -und 30er Zonen, die in verkehrter Richtung verlaufenden Fahrwege und die Fahrradwege in den 50er Zonen, aber auch die Einrichtung der Kreuzungen (die sogenannten Knotenpunkte usw.) und die Fahrradabstellanlagen. Die Mischung des Verkehrs mit Hilfe gemässigter Geschwindigkeiten wird bevorzugt, denn die Entwicklung paralleler Netzwerken, welche den Gebrauch des Fahrrads auf spezifischen Strecken einschliessen, sind bestimmt nicht geeignet.  Das sichere und effektive Ausüben des Fahrradfahrens muss auf den städtischen Strassen sowie zwischen den Lokalitäten garantiert sein.
Angesichts der Eigenart des Wallis (kleine Städte und viel Pendlerverkehr) ist es wichtig, die städtischen Zonen vom motorisierten Verkehr zu befreien und das Angebot an Parkanlagen vom Zentrum nach ausserhalb der Städte zu verlagern. Der Langsamverkehr (ÖV, Fahrrad und Fussgänger) muss bevorzugt werden und eine Verbindung mit diesen ausserhalb der Städte liegenden Parkanlagen muss garantiert werden.
Pro Velo Wallis zieht in städtischen Zonen vor Allem geteilte Räume vor, die jegliche Unterteilung unterlässt und die Vitalität einer Strasse restituiert. Die Individuen müssen dem Verkehr vorgehen und die Kommunikation zwischen Velofahrer soll die Verkehrszeichen ersetzen.
Geteilte Räume, wie hier die Place des Remparts in Sitten (vorher – nachher)

Die Begegnungszonen und in geringerem Masse die 30er Zonen erlauben ein effektives Zusammenleben im städtischen Teil.
Neben der Verantwortung der Fahrradfahrer erklärt sich der Erfolg dieser Einrichtungen besonders durch die Erhöhung der Anzahl Fahrradfahrer und Fussgänger. Jeder Bürger kann in diesem Sinne agieren indem er/sie eine Veränderung unserer Städte beeinflusst.
Pro Velo Wallis fordert ein Wechsel vom Auto zum Fahrrad in allen walliser Agglomerationen. Das Fahrrad soll eine Alternative zum Auto sein. In dieser Hinsicht muss das Fahrrad eine ergänzende Rolle im Alltagsverkehr sowie in den Fussgängerzonen spielen. Die Fahrradfahrer sollten sich sicher und wirksam in den walliser Städten bewegen können, ob die Strecke kantonal oder kommunal besiegelt ist.
Gemäss Pro Velo Wallis muss der Vorrang auf den Strassen den markierten Radfahrstreifen und einer an die Fahrradfahrer angepasste Signalisierung gegeben werden. Deswegen müssen die dem motorisierten Verkehr dienenden Zonen und die erlaubten Geschwindigkeiten systematisch in Fussgängerzonen verwandelt werden. Die Veloabstellplätze müssen bevorzugt werden, besonders neben Einkaufszentren und öffentlichen Gebäuden.

Bidirektionaler Verkehr und Koexistenz von Fussgänger und Fahrräder.

Geschichte von Pro Velo Wallis

Seit 15 Jahren bemüht sich unser Verband im Wallis, diese Ziele zu erreichen. Konkret haben wir unseren technischen Standpunkt bereits durch die Analyse von schwarzen Flecken (2001/2002), die Entwicklung des Konzepts des Fahrradnetzes (2005), die Entwicklung von fahrradspezifischen technischen Datenblättern (2006), die Teilnahme an rund dreissig Sitzungen der Ad-hoc-Arbeitsgruppe (2005-2006 und 2012-2014) und unsere schriftliche Festlegung unter anderem zum Agglomerationsprojekt zum Ausdruck gebracht.
Pro Velo will sich sowohl in den Randgebieten als auch im Oberwallis vergrössen, das seit langem von den Aktivitäten von Pro Vélo Bern geprägt ist.
 

Aktivitäten

PRO VELO Wallis setzt sich auch konkret für die Velofahrer ein, durch Fahrradkurse, Beleuchtungsaktionen – mit dem Ziel, das Bewusstsein der Radfahrer für die Beleuchtung ihrer Fahrräder im Winter zu schärfen – und durch vierteljährliche Informationen an alle Walliser Mitglieder des Vereins, etc.
An Werktagen im Juni sind die Bürger eingeladen, das Radfahren täglich zu erleben, wenn dies nicht bereits der Fall ist.
Vor diesem Hintergrund bietet PRO VELO Unternehmen die Möglichkeit, an der Aktion Radfahren am Arbeitsplatz teilzunehmen, die darauf abzielt, so viele Menschen wie möglich zu ermutigen, mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren, zumindest für einen Teil der Fahrt in Kombination mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Ziel der Aktion ist es, die Pendler zu motivieren, ihr Auto in der Garage zu lassen und mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren. Dynamischer, seltener krank und widerstandsfähiger gegen Stress, Radfahrer sind Vektoren des Fortschritts und tragen dazu bei, die Kosten für Parkplätze zu senken.
Indem sie sich auf den Sattel schwingen geben Pendler nicht nur ihrer Reise, sondern auch der Arbeitsatmosphäre einen weiteren Schub. In den Pausen sprechen wir nicht mehr von Staus und nicht mehr zu findenden Parkplätzen, sondern von dieser neuen gegenseitigen Motivation, den Schmerzen, den schönsten Radwegen zur Arbeit. Kurz gesagt, alles, was den Juni zu einem interessanten Gruppenerlebnis macht.
Auf der Seite der Kinder und Jugendlichen in der Ausbildung ist die Förderung des Radsports eines der Hauptziele von PRO VELO. Wir haben uns daher zum Ziel gesetzt, den Trend umzukehren, bei dem der Anteil der jungen Menschen, die mit dem Fahrrad unterwegs sind, abnimmt.
Die Aktionen Mit dem Fahrrad zur Schule und Defi Velo bieten jungen Menschen und ihren Lehrern die Möglichkeit, das Radfahren zu thematisieren, indem sie in den Sattel steigen, um zur Schule zu gehen, und indem sie parallele Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Radfahren durchführen. Die jungen Teilnehmer werden durch die gemeinsame Erfahrung und den im Rahmen der Aktion veranstalteten Wettbewerb motiviert. Auf diese Weise sind die Jugendlichen frei, mit dem Fahrrad zu reisen.
Um alle von Pro Vélo initiierten Projekte zu sehen, besuchen Sie die Seite Projekte.

Der Verein zur Förderung des Radsports im Wallis